Warum 20 Euro für ein gutes Fahrradschloss nicht reichen

fahrradschloss

Ein gutes Fahrradschloss ist echt wichtig, das habe ich jetzt wieder auf die harte Tour gelernt.

Ein vermeintlich gutes Schloss hat es nicht geschafft einem Dieb stand zu halten und mein Bike ist futsch.

Das ist nicht nur teuer sondern auch fürchterlich nervig.

Deswegen habe ich mir vorgenommen, dieses Mal alles richtig zu machen und ein gescheites Schloss anzuschaffen.

Was ist besonders wichtig bei einem Fahrradschloss

Das wichtigste zuerst, benutz kein Kabelschloss und kein Spiralschloss.

Die sind zwar ganz praktisch aber jeder Dieb wird dich auslachen.

Es macht kaum einen Unterschied ob du so ein Schloss an dein Rad machst oder es gleich ganz ohne rumstehen lässt.

Geklaut ist es am Ende eh und du hast dir dann wenigstens die Kohle für ein Schloss gespart.

Ein gutes Schloss muss dick und massiv sein.

Das liegt einfach daran, dass dicker massiver Stahl die einzige wirkliche Sicherheit gegen Diebe ist.

Alles was in drei Sekunden oder weniger mit einem Bolzenschneider geknackt werden kann ist nicht zu gebrauchen.

In Frage kommen als nur Kettenschlösser oder noch besser Bügelschlösser oder Faltschlösser.

Alle haben so ihr Vorteile und auch Nachteile.

So sind Bügelschlösser ab 16mm praktisch nicht mehr zu knacken, also zumindest nicht ohne eine Flex.

Dafür haben sie aber auch den Bügel und lassen sich nicht um alle Gegenstände legen.

Faltschlösser sind übrigens fast, wenn nicht sogar genau so sicher wie Bügelschlösser.

Dafür sind sie aber echt teuer und es gibt eigentlich nur ABUS der als Hersteller wirklich ein gutes Sortiment bietet.

Kettenschlösser sind auch sicher aber dafür müssen sie schon ganz schöne Brummer sein und sind dann natürlich auch dementsprechend schwer.

Was kostet ein gutes Fahrradschloss

Ich habe an verschiedenen Stellen im Internet gelesen, dass 10% des Kaufpreises für ein Schloss ausgeben soll.

Ich würde das ganze anders angehen und definitiv kein Schloss mehr unter 50 Euro kaufen.

Falls du dir ganz unsicher bist, kannst du auch einfach hier mal vorbei schauen.

Es muss bei der Herstellung nur an einer Stelle gepennt werden und ein Schloss mit mittelmäßiger Qualität ist fast sofort geknackt.

Diebe kenn die Schwachstellen sehr genau.

Unter 50 Euro bekommt man einfach nicht die wirklich guten Materialien.

Deswegen nur noch so.

Und jetzt noch ein Tipp von mir persönlich.

Das Fahrrad immer an einem belebten Platz oder in der Nähe von Gebäuden mit viel Besucherverkehr oder Fenster hinstellen.

Die haben gerne ihre Ruhe und vor einem viel besuchten Gebäude wo auch mal Leute stehen und warten haben sie kaum eine Chance.

Das darf auf keiner Fahrradtour fehlen

fahrradtour

Der Frühling löst den Winter ab und draußen wird es wärmer. Zeit den Drahtesel aus dem Keller zu holen und ins Grüne zu fahren.

Aber so eine Fahrradtour will gut organisiert sein.

Damit kein Trauerspiel daraus wird, verraten wir Dir hier, was für die Vorbereitung einer Radtour wichtig ist und woran Du unbedingt denken solltest.

Die richtige Planung

Weißt Du schon, wohin es dieses Jahr gehen soll? Wenn nicht, wird es Zeit, darüber nachzudenken.

Je länger die Tour wird, desto eher musst Du mit der Organisation anfangen.

Mindestens zwei Tage bevor es losgeht sollten alle Fakten geklärt werden.

Wer von heute auf morgen entscheidet, für den sind die Pannen nämlich schon vorprogrammiert.

Die Funktionsprüfung

Ein intaktes Rad ist das A und O bei einer Fahrradtour.

Damit nichts schief gehen kann, solltest Du beim Durchchecken folgende Punkte beachten:

  • Die Reifen müssen gut aufgepumpt- und die Fahrradkette muss gut geölt sein
  • Die Bremsen dürfen keine Funktionsschwächen aufweisen
  • Flickutensilien, ein Ersatzschlauch und eine Luftpumpe sowie Ersatzbirnen für die Fahrradbeleuchtung müssen unbedingt mit

Die Fahrroute

Es gehört wohl zu den peinlichsten Pannen, wenn man sich verfährt. Mit einem Routenplaner oder Reiseführer kann nichts schief gehen und Du bist immer auf der sicheren Seite.

Die Vorbereitung

Jetzt heißt es: Proviant und Trinkflaschen fertigmachen.

Dabei sein sollten auf jeden Fall ein paar Müsliriegel, damit Du die nötige Power für die anstrengende Fahrt kriegst.

Für die große Picknick-Pause machst Du Dir am Besten ein paar leckere Sandwiches nach Deinem Geschmack zurecht und legst ein bisschen Obst mit in Deine Lunch-Box.

Zu den besten Energiespendern gehören Bananen, Äpfel oder Weintrauben.

Gemüsesticks wären die perfekte Beilage zum Brot.

Achte darauf, dass Du ausreichend zu trinken mitnimmst.

Ideal ist Natrium reiches Mineralwasser, eine selbst gezauberte Fruchtschorle oder ein Sportlergetränk.

Das richtige Out-fit

Unbequeme Kleidung kann Dir Deine Fahrradtour ganz schön vermiesen.

Hast Du eine Radlerhose?

Wenn nicht, kannst Du auch eine Sporthose anziehen, die sich Deinem Körper gut anpasst.

Dazu empfehlen wir Dir ein Funktionsshirt und bequeme Turnschuhe.

Denk auch an eine wetterfeste Jacke.

Wenn Du länger fährst, solltest Du Deinen Händen ein paar Fahrradhandschuhe gönnen, die sorgen für eine gewisse Fahrsicherheit.

Du rutschst nicht vom Lenker ab und die Handballen werden geschont.

Achtung! Fahre niemals ohne Helm! Es ist wichtig, dass Dein Kopf geschützt ist.

Auch wenn Du das Ding vielleicht nicht magst: Sicherheit geht vor alles.

Kleiner Tipp: Suche Dir den Fahrradhelm einfach farblich passend zu Deinen Klamotten aus.

Die Checkliste für den Rucksack

Es ist immer gut, alles was mit soll auf einer Liste festzuhalten, damit nichts vergessen wird. Aber was sollte noch eingepackt werden? Hier ist eine kleine Aufstellung aller Sachen, die wir hier bis jetzt noch nicht besprochen haben:

  • Sonnen- und Insektenschutz
  • Die Sonnenbrille
  • Eine Decke zum Picknicken
  • Ein Pulli
  • Verbandsmaterial, Mittel gegen Schmerzen, Durchfall und Verstopfung
  • Täglich notwendige Medikamente, falls Du die brauchst
  • Dein Handy oder Smartphone
  • Ein Fahrradschloss falls das Rad abgestellt werden soll

Wichtiger Hinweis zum Schluss:

Alles was wir in diesem Ratgeber aufgeführt haben gehört definitiv ins Reisegepäck.

Am wichtigsten sind allerdings Deine Ausweispapiere, die Krankenversicherungskarte sowie das Portemonnaie mit EC-Karte und Geld.

Messer pflegen: Mit diesen Tipps bleiben Messer wie neu

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Gute Messer halten ein Leben lang.

Das können sie aber nur, wenn es zum einen qualitativ hochwertige Messer sind und die Messer zum anderen gut gepflegt werden.

Die wichtigsten Tipps um Ihr Messer möglichst lange gut zu erhalten haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengetragen.

Messer bitte nicht in die Spülmaschine

Bei Frühstücksmesser ist das schon okey, wenn sie nach dem Frühstück in der Geschirrspülmaschine landen. Bei hochwertigen Messern sollten Sie das aber lieber lassen.

Zwar ist gerade auf Küchenmessern gerne angegeben sie sein spülmaschinenfest, da würde ich mich aber definitiv nicht drauf verlassen.

Aber warum gehören Messer nicht in die Spülmaschine?

  • Zum einen kann durch den harten Strahl der Maschine anderes besteck gegen das Messer geschlagen werden. Dadurch wird die Klinge zerkratzt oder sogar zerstört.
  • Die aggressiven Salze und Reiniger die in der Spülmaschine eingesetzt werden greifen das Metall stark an und es kann sich Flugrost (https://de.wikipedia.org/wiki/Flugrost) bilden.

Auch in der Handwäsche sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Messer nicht mit der klinge gegen anderes Besteck oder z.B. Töpfe schlägt.

Nach dem Gebrauch direkt abwaschen

Am besten für Ihre Messer ist es, wenn Sie es nach dem Arbeiten direkt mit lauwarmem Wasser abwaschen und auch trocknen.

Auf diese Weise vermeiden Sie am besten die Bildung von Rost und Flecken.

Besonders wichtig ist es das Messer gleich zu reinigen, wenn Sie stark säurehaltige Lebensmittel geschnitten haben.

Bezeichnungen an den Messern wie z.B. rostfrei stimmen, wenn es um Lebensmittel mit Säure geht nur bedingt.

Sie können es ja gerne Mal an einem alten rostfreien Messer ausprobieren und das Messer mit Zitronensaft benetzen.

Bereits nach wenigen Tagen können Sie die ersten Korrosionsschäden erkennen.

Holzgriffe mit Öl behandeln

Gerade hochwertige Messer haben gerne einen Griff aus Holz und für manchen Hobbykoch ist es das einzig wahre Griffmaterial.

Im Gegensatz zu Vollmetallgriffen braucht ein Messer mit Holzgriffen etwas mehr Pflege.

Sie sollten das Holt in regelmäßigen Abständen mit Öl behandeln.

Dazu können Sie einfach Olivenöl oder auch Rapsöl benutzen.

Durch das Ölen verhindern Sie, dass das Holz stumpf oder spröde wird.

Außerdem verhindert es das Aufquellen des Holzes und verhindert das Eindringen von Handschweiß.

Übrigens auch bei der Mechanik von Klappmessern oder Taschenmessern kann ein Tropfen Öl nicht schaden. Bei diesen Messern verhindert das Öl, dass die Mechanik verschmutzt.

Auch Kohlenstoffstahl braucht Öl

Messer mit Kohlenstoffstahl sind zwar um einiges härter und lassen sich schärfer schleifen als Messer aus rostfreiem Edelstahl, dafür sind sie aber leider anfällig für Rost.

Messer aus Kohlenstoffstahl sollten regelmäßig dünn mit Öl z.B. Ballistol eingerieben werden. So schützen Sie das Messer vor Rost. Achten Sie unbedingt darauf hier kein Olivenöl oder anderes Speiseöl zu nutzen.

Nutzen Sie das Messer nur sehr selten können Sie es auch ohne weiteres in einem Ölgetränkten Tuch lagern. So passiert der klinge sicher nichts.

Das Messer richtig lagern

Ein gutes Messer sollte nicht mit anderen Messern in einer Schublade liegen.

In einer Schublade stoßen die Messer garantiert mit anderen Messern oder anderem Besteck zusammen und auf Dauer wird dadurch das Messer stumpf oder beschädigt.

Für hochwertige Messer gibt es daher eigentlich nur 2 Möglichkeiten:

  • Ein Messerblock
  • Eine Magnetschiene

Wollen Sie Ihre Messer trotzdem in der Schublade lagern oder haben keinen Platz für einen Messerblock oder eine Magnetleiste, dann schauen Sie sich einfach mal nach einem Klingenschutz für Messer um.

Ein Messer muss scharf sein

Ein Messer ist zum Schneiden da.

Um seine Aufgabe erfüllen zu können muss das Messer scharf sein und um das zu bekommen gibt es einige Möglichkeiten.

Ist das Messer nur gerade eben so stumpf geworden kann ein guter Wetzstahl ab einer Körnung von 3000 dabei helfen einen feinen Grat wieder aufzurichten. Vorsicht mit einem Wetzstahl bei japanischen Messern. Der japanische Stahl ist oft einfach zu hart für einen Wetzstahl.

Ein Wetzstahl ist nicht die beste Variante und funktioniert auch nur bedingt. Richtig schleifen können Sie Ihre Messer mit einem Messerschärfer.

Diese Geräte machen das Schärfen von einem Messer echt zum Kinderspiel.

Sie sollten aber unbedingt ein paar Euro in die Hand nehmen und einen guten Messerschärfer kaufen, denn die billigen Supermarktschärfern meist aus Hartmetall machen Ihre Messer nur kaputt und sonst nichts.

Wir haben unsere Top 5 Messerschärfer mit den wichtigsten Tipps in unserem Messerschärfer Test zusammengetragen.

Die wohl beste Variante ist das Schärfen von Hand mit Korundsteinen (Wassersteinen für japanische Messer).

Beim Schärfen von Hand haben Sie einfach die beste Kontrolle über das Ergebnis und können alte, in die Jahre gekommene Messer, sogar wieder komplett aufarbeiten.

Durch die verschiedenen Arbeitsschritte bekommen Sie mit ein bisschen Übung die beste Schärfe.

Die richtige Schneideunterlage

Die richtige Unterlage um Ihr Messer und vor allem die Klinge Ihres Messers zu schonen ist Holz oder Plastik.

Schneidebretter aus Glas, Marmor oder Granit sind vielleicht schön anzuschauen, aber sie schaden dem Messer beim Schneiden sehr.

Nur schneiden bitte

Ein gutes Kochmesser ist die Allzweckwaffe der Köche. Mit diesen Messern wird alles von Fleisch über Fisch zu Obst und Gemüse geschnitten.

Wenn Sie Ihr Messer möglichst lange benutzen wollen, dann lassen Sie es auch dabei und fangen Sie nicht an auf einmal Kräuter zu hacken oder Knochen zu sägen.

Für diese Arbeiten gibt es spezielle Werkzeuge die sich um einiges besser eignen.

Das waren unsere Tipps zur Pflege Ihres Messers.

Sollten Sie noch einen ganz wichtigen Tipp haben, den wir vergessen haben, dann schreiben Sie uns doch einfach einen Kommentar.

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